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Die Lizenzfahrer des RSC Elkofen bei dem 2. Lauinger Zeitfahrcup und Mering
ein Bericht von Denis Mais

Am 04. September 2010 fand in Lauingen ein Zeitfahrcup statt. (am Start war Denis Mais)

Gegen Mittag ging es los nach Lauingen, hier fand am Nachmittag ein Zeitfahren der Klassen KT A-B-C statt. Bei Sonnenschein ca. 20° und leichtem Wind standen 19 km flach auf dem Programm. Vor dem Rennen war ich mir unsicher was Heute drin war, ich bin länger keine Rennen gefahren. Nachdem ich mir die Starterliste durchgelesen habe war meine Einschätzung unter die besten 10 sollte es heute reichen.

Der Kurs war sehr einfach, zwei Wenden und zwei Kreisverkehre waren die einzigen Hindernisse. Die ersten Rennkilometer liefen ganz gut aber nach jedem Km merkte ich dass die Kräfte schwinden, ich versuchte bei jeder Kurbelumdrehung das Maximum rauszuholen. Nach meinem Gefühl habe ich auf den letzten 3 Km die meiste Zeit verloren, nach Endlosen 19 km bin ich dann über die Ziellinie gerollt. Ich bin dann erst mal locker ausgerollt und habe dann mir die Ergebnissliste angesehen. Platz 10 Minimalziel Erreicht und mit dem Rückstand auf den Sieger konnte ich auch Zufrieden sein. Ich hatte 1,29 min Rückstand und das auf sehr gute Zeitfahrer.

 

Sonntag ging es allein nach Mering

Hier galt es ein Kriterium zu Bestreiten auch allein machte ich mich auf den Weg. 80 Runden auf gutem Asphalt - das sollte Spaß machen. Das Kriterium sollte das letzte Lizenrennen des Jahres sein. Ich wollte unbedingt noch einmal eine gute Leistung abrufen. Hoch motiviert startet ich in das Rennen, mein Ziel war es eine Fluchtgruppe zu initialisieren. Ich versuchte ein paar Angriffe. So richtig wollte es aber an dem Tag nicht klappen, einmal wollten nicht alle aus der Gruppe mitfahren und beim anderen Mal waren einfach die falschen Leute dabei. Somit konnte ich nur bei einer Wertung ein paar Punkte holen. Den Rest des Rennes versuchte ich immer wieder allein oder mit anderen weg zu fahren, was aber keinem gelungen ist. Am Ende begnügte ich mich mit einem 16 Platz leider zu wenig für meine Ansprüche aber was soll’s.

Das war’s nun mit der Rennsaison im Großen und Ganzen kann ich zufrieden sein. Mehr ist immer besser aber ich kann zufrieden sein wie die Saison gelaufen ist.

2011 wird mein Jahr ohne Kompromisse….

 

RSC Elkofen Starter erfolgreich unterwegs

Der RSC Elkofen war am vergangenen Wochenende mit Denis Mais bei der Tour de Hesselberg und mit Katrin Gold und Michael Rau im österreichischen St.Johann im Renneinsatz.

Der Alxinger Denis Mais, der in dieser Saison schon mehrfach mit guten Ergebnissen in der Amateurklasse von sich Reden machte, ging beim 3-Etappen Rennen im Fränkischen Hesselberg an den Start. Im Einzelzeitfahren konnte er sich dabei mit Platz 9 eine sehr gute Ausgangslage verschaffen, was sich am Abend des gleichen Tages mit einem Bergrennen und dem damit verbundenen 21.Platz noch verbesserte. Am folgenden Tag mussten 105 km absolviert werden auf denen die Entscheidung in der Gesamtwertung fallen sollte. Mais war hierbei 3 Runden in einer 4 köpfigen Spitzengruppe die erst  in der letzten Runden unmittelbar vor dem Zielanstieg vom großen Hauptfeld gestellt werden konnte.  Im entscheidenden Schlussanstieg konnte er entkräftet nicht mehr mit den  Spitzenfahrern mithalten und musste seinem langen Ausreißversuch Tribut zollen. Mit einem Platz unter den besten 20 Fahrern der Gesamtwertung ging für Denis Mais die Etappenfahrt zu Ende.

Bei den Tiroler Landesmeisterschaften der Amateure waren die RSC Elkofen Fahrer und für Regensburg startenden  Grafinger Katrin Gold und Michael Rau im Einzelzeitfahren in St. Johann. Auf der Strecke der Masters WM waren die Konkurrenten im Kampf gegen die Uhr aus  Österreich und Deutschland angereist.. Nach schweren 20 Kilometern belegte Katrin Gold dabei einen guten 9.Platz in der Elite Damen Klasse und Michael Rau in der Herren Amateurklasse einen respektablen 7.Platz.

 

Der RSC Elkofen bei der Tour de Hesselberg
ein Bericht von Denis Mais

Vom 07. bis 08. August 2010 fand in Gerolfing die Tour de’ Hesselberg statt.
Am Start Denis Mais.

Allein ging es am 07. August nach Mittelfranken um die Tour de’ Hesselberg zu bestreiten.

Es waren 3 Rennen zu fahren Samstag ein Einzelzeitfahren 14 km flach und am Abend ein Bergrennen 4 km. Zum Abschluss am Sonntag ein Straßenrennen 102 km. Am meisten freute ich mich auf das Zeitfahren. Ich kannte das Rennen schon vom Vorjahr.
Mittlerweile hat sich das Jedermann Rennen so weit rum Gesprochen das geschätzte 40 % Lizenfahrer am Start waren das heißt große Konkurenz.

Zeitfahren 14 Km

Zur Mittagszeit war der Startschuss für das 14 km flach Einzelzeitfahren mit einer Wende. Beim Zeitfahren waren ca. 114 Fahrer am Start. Das Wetter hatte sich Pünktlich zum Wochenende gebessert und bei Sonnenschein wurde das Rennen gestartet. Bis zur Wende war Rückenwind, schon beim Warmfahren ist mir klar geworden auf dem Rückweg wird sich alles entscheiden. Ich versuche mir die 14 km gut einzuteilen. Mit einer Leichtigkeit absolvierte ich die ersten 7 km dann die Wende und der Kampf gegen den Wind und inneren Schweinehund begannen. Kaum über 40 km/h schneller ging es nicht, der Wind war einfach zu stark. Im Ziel hatte ich dann eine Passable Zeit gefahren 9 beste Tageszeit.

Bergrennen 4,5 Km

Nach einer kurzen Erholungsphase war abends noch ein Bergrennen 1 km flach und dann 4 km Berg auf. Das Rennen wurde im Massenstart ausgetragen. Ich fühlte mich gut und wollte nach dem guten Zeitfahren vorne mit fahren. Ich merkte aber schnell dass ich bei Bergrennen dieses Jahr nicht mein Potenzial abrufen kann. Ich versuchte so lange wie es ging mitzufahren und am ende musste ich mit dem 21 Platz zufrieden sein. Ziemlich Deprimiert ging es dann in die Pension.

Straßenrennen 102 Km

Der Kurs, 4 Runden und zum Schluss wieder diesen Berg rauf. Kurz vor dem Start begann es zu Regnen, was soll’s ich war da um Rennen zu fahren. In der ersten Runde versuchten immer wieder Fahrer dem Feld zu entkommen aber keiner ist weg gekommen. Ich bin immer mitgegangen und wollte auf jeden Fall beim Straßenrennen etwas erreichen. Anfang der Zweiten Runde ist dann eine Gruppe mit 4 Fahrern weg gekommen und ich war dabei. Jetzt konnte ich meinen Frust loswerden ich habe alles gegeben. Die Gruppe lief ganz gut alle haben ihre Führungskilometer geleistet, ich habe mich immer länger und intensiver vorgespannt um den Abstand größer werden zu lassen spätesten jetzt war ich in meinem Element. Wir hatten uns einen guten Vorsprung erarbeitet und waren außer Sichtweite vom Feld. Das Rennen nährte sich dem Ende zu und wir wurden kurz bevor es den Schlussanstieg rauf ging gestellt. Wir waren 70 km an der Spitzte hatten alles gegeben aber wenn ein Feld sich einig ist dann hat man es sehr schwer. Den finalen Schlussanstieg habe ich dann zum ausrollen genutzt mir hatte einfach die Kraft gefehlt hier voll reinzuhalten. Am Schlussanstieg habe ich mich dann mit einem Fluchtgefährten unterhalten (es ging ja um nichts mehr) da riefen uns sie Zuschauer zu „wir sollen doch nicht Erzählen und lieber Gas geben“ ich konnte nur ein lächeln über die Lippen bringen jeder Kommentar war hier überflüssig. Nach der Leistung die wir gebracht hatten war das völlig in Ordnung. Ich bin dann 70 geworden was mir reichlich egal war, zufrieden und doch enttäuscht bin ich dann abgereist. Vielleicht versuche ich es im nächsten Jahr noch einmal.

 

Die Lizenzfahrer des RSC Elkofen bei dem Ingolstädter Straßenpreis
ein Bericht von Denis Mais

Am 19. Juli 2010 fand in Wettstetten der Ingolstädter Straßenpreis statt.

Am Start waren Denis Mais und Gustl Achatz.

Gut gelaunt ging es am Sonntagmorgen nach Ingolstadt. Ich hatte mir vorgenommen die nächste Platzierung einzufahren und war recht optimistisch, dass es heute reichen würde. Gustl, der drei Wochen zuvor gestürzt war, wollte in Ingolstadt einen ersten Belastungstest nach der Zwangspause absolvieren und schaun ob das Knie wieder hält.

Wir mussten auf einem leicht welligen Kurs 6 Mal fahren und Insgesamt 95 Km bewältigen. Gemeldet waren 110 Starter, jedoch waren nur geschätzte 90 Mann am Start.
Ich wollte mich die ersten zwei Runden zurückhalten und erst einmal ins Rennen finden. Die zwei Runden waren kein Problem. Ich hatte mich gut im Feld versteckt und meine Kräfte geschont. Ständig versuchten einzelne Fahrer dem Feld zu entkommen. Entweder wollten sie sich eine Platzierung durch eine Zielankunft in einer kleinen Gruppe sichern und eine Beteiligung am Massenspurt vermeiden oder sie wurden nach vorne "geschickt", damit die Konkurrenz Nachführarbeit leisten muss und dabei wertvolle Kräfte verbraucht. Dadurch konnten sich die eigenen Teamkollegen im Feld aus der Führungsarbeit raushalten und ihre Kräfte schonen.
Die Einzelnen Fluchversuche wurden allesamt durch fleißige Wasserträger zunichte gemacht. Insbesondere die Mannschaft aus Herpersdorf hat immer wieder den Zusammenschluss hergestellt um ihren Topsprinter beim Zieleinlauf in Position zu bringen.

In der 4 Runde versuche ich mein Glück und enteilte dem Feld zusammen mit 3 anderen Fahrern. Auch bei diesem Ausreißversuch waren die Helfer zu Stelle und erhöhten das Tempo im Feld. Wir konnten uns nicht entscheidend absetzten, so dass wir immer in Sichtweite des Feldes waren. Mir ist schnell klar geworden das es heute einen Massenankunft geben wird. Dazu begünstigte das Streckenprofil einer geschlossenen Zielankunft zu sehr, als dass sich eine Gruppe gebildet hätte. Die verhältnismäßig leichten Anstiege konnten auch weniger begnadete Bergfahrer "drüberbügeln". Also lies ich mich wieder zurückfallen und rollte weiter im Feld mit.

In der letzten Runde, ca.5 km vor dem Ziel, begannen die Positionskämpfe und ich hatte mich gut Position gebracht. Bei der 1000 Metermarke lag ich viel versprechend an 5 Position, allerdings mussten kurz vor dem Ziel 2  Hindernisse bewältigt werden. Eine enge Rechtskurve und eine Verkehrsinsel 300 Meter vor dem Ziel verschärften den Zieleinlauf noch einmal. Nach der Kurve hatte ich 2-3 Plätze Verloren. Der Sprint war eröffnet und dann hatte ich etwas Pech. Vor mir hatte sich jemand verschaltet. Als ob das nicht schon genug Schikanen gewesen wären, meinte ein Konkurrent noch eine Wellen fahren zu müssen und das ganze bei der letzten Verkehrsinsel! Ich musste raus nehmen. Links eröffnete sich dadurch eine Lücke die natürlich von vielen Konkurrenten genutzt wurde. Ich war eingeklemmt und verlor einige Positionen und überquerte die Ziellinie als 16.
Ich war schon ein wenig enttäuscht, da ich in einer viel besseren Ausgangsposition lag. aber was soll’s: nicht gestürzt und mit Luft nach oben. So soll es sein.

Gustl hatte in der 5 Runde das Rennen beendet. Die Leistung scheint in der Zwangspause nur unwesentlich Schaden genommen zu haben, aber nur das Knie hält den Rennbelastungen noch nicht Stand. Etwas enttäuscht, noch immer nicht ins Renngeschehen eingreifen zu können, brach er das Rennen vorzeitig ab. Die Beine wollen zwar schon wieder "Gas geben" aber die Vernunft, den Heilungsprozess nicht unnötig zu belasten, wog zu diesem Zeitpunkt schwerer. Er wird noch ein wenig Zeit brauchen bis das Knie ganz ausgeheilt ist.

Ein paar Rennen kommen ja noch und die Saison ist noch nicht zu Ende. Da geht noch was!

 

Frucade Straßenpreis in Rosenheim (Von Gustl Achatz)

Am 08.05 fand die 47. Austragung des Rosenheimer Straßenpreises statt. Für die Lizenzfahrer des RSC Elkofen galt es als Ehrensache diesen Klassiker, der bayernweit bekannt ist, zu bestreiten. Schwer ist dieses Rennen deshalb, weil fast kein Flachstück dabei ist und weil erfahrungsgemäß starke Fahrer am Start sind, die stets für Tempoverschärfungen sorgen. Heuer wurde zum 1. mal ein getrenntes Rennen für die Elite C-Klasse und für Profis KT/Elite AB-Klasse ausgerichtet. Zunächst waren wir - Denis und ich - erfreut darüber, dass für die C-Klasse ein eigenes Rennen ausgetragen wurde. So hatten wir wenigstens gute Aussichten, das Rennen zu beenden. Minimalziel war es auch, das Rennen zu finishen.

Da der Start des Rosenheimer Straßenpreises schon um 8.00 angesetzt war, mussten wir zeitig aus den Federn. Treffpunkt war um 6.00 in Schammach. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müsste sich ein halbwegs vernünftiger Mensch fragen: "was mach ich da eigentlich?".

Während der Anfahrt nach Rosenheim war die Stimmung im Auto recht gut - wir waren mit Michi Rau unterwegs - und so war ich zuversichtlich dass es heute ein gutes Rennen werden könnte. Am Start wurden wir jedoch jäh mit einer Hiobsbotschaft überrascht. Der Kurs würde um eine Schleife erweitert so dass das Höhenprofil, das schon selektiv genug war, noch einmal um 30 Höhenmeter aufgestockt wurde.

So starteten dann ca. 70 Fahrer mit zum Teil zitternden Knien - es hatte am Start gerade einmal 10° Grad - in Richtung Höhenmoos. Wir mussten eine ca. 10km lange Anfahrt zum eigentlichen Kurs bewältigen. Richtig erwärmen konnte ich mich während dieser Anfahrt nicht wirklich, weil mein "Motor" um diese Uhrzeit noch nicht auf Betriebstemperatur ist. Als das Feld zum ersten Mal den Anstieg nach Höhenmoos in Angriff nahm, war mir auf einmal gar nicht mehr kalt. in vollem Tempo wurde in und über den Berg gefahren. Zu meinem Glück hat der Anstieg nach Höhenmoos - der Name Höhenmoos hat durchaus seine Berechtigung - 2 kurzen Flachstücke, die mir die Möglichkeit gaben, meinen Puls von 190 auf 170 zu beruhigen! Insgesamt musste die Schleife 7 Mal bewältigt werden. Während des Rennens habe ich die Rundenzahlen rückwärts mitgezählt um mich so bei Laune zu halten und die Anstrengung auszublenden.

In der ersten Runde konnten sich bereits 3 Fahrer vom Feld absetzen. Das Rennen wurde dadurch etwas ruhiger und das Tempo gleichmäßiger, allerdings gleichmäßig schnell. Dafür sorgten die Rennradfahrer vom RSV Rosenheim, die mit 7 Leuten am Start waren und bei ihrem Heimrennen Präsenz zeigen wollten. Obwohl die Abfahrt mit Spitzengeschwindigkeiten von 85km/h bewältigt wurde, konnte der Abstand zur 3-köpfigen Spitze nicht verringert werden. Mittlerweile hatte sich auch im Hauptfeld rumgesprochen, dass keine Geringere als Claudia Häusler in der Spritzengruppe vertreten war. Diese hatte ja im letzten Jahr durch den Gesamtsieg von Giro d´Italia und der Tour de France der Frauen bewiesen, dass sie Berge hochfliegen kann. Trotz dem hohen Tempo im Feld wurde der Abstand zur Spitze von Runde zu Runde größer und das Hauptfeld von Runde zu Runde kleiner.

Als dann die letzte Runde eingeläutet wurde, war das Feld auf eine Restgröße von ca. 40 Mann geschrumpft, die sogleich versuchten Positionen im Feld gut zu machen um ihre Chancen auf eine Platzierung zu wahren. Als der Anstieg zum letzten Mal in Angriff genommen wurde lag ich noch im vorderen Drittel um die Position 15. An der 500m Marke waren aber die Fahrer mit den schnellen Beinen zur Stelle und haben mir gezeigt dass meine Endschnelligkeit noch zu Wünsche übrig lässt. So bin ich dann als 23. über den Zielstrich gerollt.

Denis überquerte den Zielstrich ebenfalls im Hauptfeld. Michi Rau beendete zusammen mit Wolfgang Sacher – einem Olympioniken bei den Paralympics – das Rennen in einer Nachzüglergruppe.

Insgesamt war ich mit dem Ausgang des Rennens zufrieden, weil ich zum 1. Mal dieses Rennen beenden konnte und weil meine persönliche Leistungskurve nach oben zeigt und noch mehr Potential erkennen lässt. Mit den nächsten Rennen werde ich – der Saisonplanung nach – noch mehr Power auf den letzten Metern entwickeln (können).

 

Die Lizenzfahrer des RSC Elkofen den Kriterium Buch am Erlbach
ein Bericht von Denis Mais

Am 12. Juni 2010 fand in Buch am Erlbach ein Kriterium statt.

Am Start Denis Mais.

Eigentlich hatte ich starke Zweifel bei dem Kriterium an dem Start zu gehen die letzte Woche war mit drei Zeitfahren schon sehr schwer gewesen und ich war durchaus zufrieden mit den Ergebnissen. Schwere Beine und mit wenig Lust ging es nach Buch am Erlbach.

Der Kurs eine 900 Meter Runde die wir 67-mal Fahren mussten, nach der ersten Besichtigung dachte ich mir das kann ja was werden. Zwei Kurven waren mit Kopfsteinpflaster ausgestattet und dann gab es einen keinen Anstieg das ganze war auf einer schmalen Strasse. Um 17:45 gingen ca. 50 Fahrer an den Start.

Meine Taktik war wie auch bei den letzten Rennen erst einmal in Rennen finden, ich startete recht lustlos in der letzten Reihe. Der Anfang vom Rennen war nicht leicht immer wieder ließen sich Fahrer die dem Feld nicht mehr folgen konnten abreißen und ich musste immer wieder Lücken schließen. Es dauerte ca. 15 Runden bis ich an der Spitzte vom Feld angekommen war. Grade als ich vorne angekommen war ging eine Attacke mit drei Fahrern „na dann gehst du mal“ mit dachte ich mir. Die Entscheidung war richtig wir waren zu viert und konnten uns schnell vom Feld absetzten. Jeder machte seine Führungen gleichmäßig nur bei den Wertung wurde Gesprintet ich konnte immer Punkte sammeln. 20 Runden vor Schluss setzten sich dann der spätere Sieger und zweitplatzierte ab, ich konnte nicht mehr folgen auch der vierte in unserer Gruppe hatte zu Kämpfen und blieb bei mir. Spätesten jetzt machten sich die 3 Zeitfahren der vergangenen Woche bemerkbar meine Kräfte schinden und es ging nur noch ums durchkommen. Aus der vierköpfige Spitzengruppe wurden zwei Spitzten vor dem Feld. Ich Sprach mich mit meinem Begleiter ab jetzt schön gleichmäßig fahren jeder bekommt eine Wertung und wir versuchen uns vor dem Feld zu halten. Es wurden endlose lange 20 Runden bis wir es geschafft hatten und im Ziel waren. Denkbar knapp bin ich vierter geworden mit 2 Punkten Rückstand auf den dritten Platz. Ich war glücklich mit meiner Leistung und hätte es nicht für möglich gehalten.

Jetzt brauche ich erst mal etwas ruhe um zu regenerieren und die Form weiter ausbauen. Bis jetzt habe ich alles richtig gemacht und ist noch mehr möglich.

 

Die Lizenzfahrer des RSC Elkofen bei um den Preis der Brauerei Hacklberg in Passau
ein Bericht von Denis Mais

Am 30. Mai 2010 fand in Passau ein Rundstreckenrennen um den Hacklberg statt. Augustinus Achatz und Denis Mais waren bei dem Rennen am Start.

Hoch Motiviert sind wir beide nach Passau gefahren um bei diesem Rennen den RSC zu Präsentieren. Die Wettervorhersage hatte für den ganzen Tag Regenwetter angesagt, nicht grade ideale aussichten aber was soll’s heute wird auf jeden Fall gefahren. Glück hatten wir dann schon einmal mit dem Wetter vor dem Start hatte es aufgehört zu Regnen und er Kurs Trocknetet ab. Wir mussten 25 Runden a’ 2,4 km fahren, der Kurs war fast flach nur kurz vor dem Ziel ging es leicht ansteigend mit ca.6 % hoch. Um 13 Uhr gingen dann ca. 70 Fahrer in das Rennen.

Unsere Taktik war die ersten runden Mal mitrollen und abwarten bis sich alles beruhigt hatte und jeder in das Rennen rein gefunden hatte. Von der ersten Runde an versuchten immer wieder Fahrer ihr Heil in der Flucht zu suchen, es wurde aber jeder Attacke nachgegangen so dass sich keiner entscheidend lösen konnte. Nachdem ich gut in das Rennen gefunden hatte versuchte ich in der 16 Runde mein Glück und griff an, es gingen 4 weitere Fahrer mit. Die Gruppe lief nicht so gut die Führungswechsel waren nicht gleichmäßig und wir konnten uns nicht entscheidend vom Feld lösen immer in Sichtweite sind wir 4 Runden voraus gefahren. Nachdem wir wieder eingeholt wurden versteckte ich mich erst mal im Feld und schonte meine Kräfte. 5 Runden vor Schluss konnte sich dann doch noch eine Gruppe aus dem Feld lösen und die lief besser sie wurden nicht mehr eingeholt und machten den Sieg unter sich aus. Im Zielsprint ging es dann nur noch um Platz 6. Ich versuchte dann im Schlusssprint vorne rein zu fahren um erreicht einen 14 Platz. Nicht grade das Optimum da an diesem Tag mehr drin gewesen ist aber ich war zufrieden. Gustl hatte sich auch das ganze Rennen vorne gezeigt und ist stark gefahren, hatte jedoch auch keine Glück mit einer Gruppe dem Feld zu entkommen. Im Zielsprint konnte er nicht vorne mit eingreifen und fuhr im Mittelfeld über die Ziellinie.

Die nächsten Rennen werden zeigen dass die Form stimmt und wir dieses Jahr ein paar Platzierungen erreichen können. Der Anfang ist gemacht jetzt heißt es dran bleiben und Gas geben.

 

Die Lizenzfahrer des RSC Elkofen bei den 13. Aichacher - Frühjahrsstaßenpreis
ein Bericht von Denis Mais

Am 11. April 2010 fand der 13. Aichacher - Frühjahrsstraßenpreis statt. Alle drei Fahrer vom RSC waren am Start, Augustinus Achatz, Matthias Niedermair und Denis Mais.

Der Kurs war nicht so schwer, eine 7 km Runde die wir 10-mal fahren mussten. Technische Herausforderungen gab es keine, eine leichte Steigung die sich über 2 km hin zog war da schon das größte Hindernis. Zur Mittagszeit um 12 Uhr gingen 185 Fahrer auf die Strecke das Wetter war wechselhaft 3-4° und es sah immer nach Regen aus. Nicht grade die besten Voraussetzungen aber was soll’s. Das minimal Ziel war durchfahren, im Feld ankommen, die ersten Rennkilometer sammeln und die Form für die kommenden Rennen bekommen.

Die Rennsaison hatte so begonnen wie ich sie aus dem letzten Jahr in Erinnerung hatte: hektisch, viele Tempowechsel und jeder wollte vorne fahren. Ich hatte das ganze Rennen über keine Probleme das angeschlagen Tempo mit zu gehen, wärend des Rennens über habe ich mich immer in der Mitte des Feldes aufgehalten. Immer in Sichtweite war auch Gustl der sich weiter vorne aufgehalten hatte. Nach ca. der Hälfte des Rennens hatte sich eine 3-köpfige Spitzengruppe aus dem Feld gelöst, die dann auch den Sieg unter sich ausgemacht hat. Ich begnügte mich mit einem Platz im Hauptfeld, das auf ca. 70 Fahrern geschmolzen ist. Gustl hatte in der letzten Runde noch Pech: ein Sturz passierte direkt vor ihm und er konnte die entstandene Lücke zum Hauptfeld nicht mehr schließen. So kam er kurz nach dem Feld an. Matthias hatte anfangs des Rennens Problem und musste aufgeben.

Der Auftakt für die Saison 2010 ist durchaus gelungen. Mit dem Rennen in Aichach haben die Lizenzfahren zum ersten Mal nach dem Trainingslager in Malloca „Rennluft“ geschnuppert. In erster Linie mussten wir die Sicherheit, sich im engen Feld zu bewegen als auch Fähigkeit, Tempowechsel mitzugehen wieder gewinnen. Das Minimalziel – im Hauptfeld bzw. kurz dahinter angekommen zu sein – wurde erreicht und damit können wir das Rennen mit einer gewissen Genugtuung abhaken.

Mit den nächsten Rennen wird wohl noch mehr Sicherheit und Tempohärte aufgebaut werden können, so dass wir zuversichtlich in die Saison 2010 schauen können! Die kommenden Rennen werden zeigen, welches Potential in dem einen oder anderem Fahrer steckt.