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Mit dem Trainingslager vom 7.3.2010 bis 14.03.2010 auf Mallorca begann für die Triathleten des RSC Elkofen die Vorbereitung auf die Saison 2010.

Bei frostigen Temperaturen und Schneefall waren die zu übenden Teilsportarten nicht immer ein Genuss. Gott sei Dank verfügte das Hotel aber über ein Schwimmbecken, denn im Meer hätte man vermutlich mit Eisschollen rechnen müssen!

Augenentzündung, Magen/Darm Geschichten, Bronchitis und der damit verbundene Trainingsrückstand sowie ein besch……. April, Mai und Juni-Wetter waren die Begleiterscheinungen im ersten Triathlon-Halbjahr 2010. So wurden aus vier geplanten Starts nur zwei – Bad Tölz und Steinsee!

13.06.2010 - Bad Tölz

Die guten Schwimmer wird es gefreut haben, als es beim Triathlon in Tölz die Kunde machte, dass der Neoprenanzug nicht gebraucht wird. Am besten mit den Bedingungen klar kam bei den Männern Andreas Hechler vom WSV Bad Tölz, der nach 2:04:43 als erster das Ziel überquerte. Bei den Frauen siegte relativ klar die Profitriathletin Diana Riesler, die erst eine Woche zuvor Deutsche Meisterin auf der Mitteldistanz in Kulmbach geworden ist, mit 2:15:27.

Angenehme 22 Grad hatte der Kirchsee bei Sachsenkam, die Jahre zuvor beim Wettkampf selten. So ging dann auch bei der Verkündung des Neoverbotes ein Raunen durch die Menge der Triathleten. Die äußeren Bedingungen waren dagegen recht frisch mit 16-17 Grad Lufttemperatur, aber es blieb bis auf ein bisschen Regen, größtenteils trocken.

Pünktlich um 8.30 Uhr erfolgte für mich der Startschuss zu meinem ersten Triathlon des Jahres 2010. Aufgrund meines fortgeschrittenen Alters (49+) durfte ich heuer erstmals zusammen mit den Frauen an den Start gehen. Die schwimmen zwar im Allgemeinen nicht viel langsamer, aber doch etwas entspannter. Nach 34 Min stieg ich aus dem Wasser wechselte auf die recht anspruchsvolle Radstrecke mit etlichen „Mega-Hutschern“ und dem 12% igen Anstieg am „Schnaiter Berg“, den es zweimal zu überwinden galt. Nach 1 Std. 24 Min. erreichte ich das Sportstadion in Bad Tölz, schlüpfte in meine Laufschuhe und lief, nein trabte los. Traben deshalb, weil das Laufen nach dem Radfahren so ist, als ob man es erst wieder lernen muß. Vor dem Start am Kirchsee hatte ich mir vorgenommen, bei 2 Std. 45 Min. zu finishen. Doch ein Blick auf meine Uhr am Wendepunkt nach 5,5 km sagte mir, daß ich es nicht schaffen werde. Ziemlich erschöpft und froh, es geschafft zu haben, überquerte ich nach 2 Std. 57 Min. die Ziellinie.

26.06.2010 – Steinsee (Schwimmen 600 m, Radfahren 30 km, Laufen 6 km)

Die Sz schrieb dazu: malerisch liegt der Steinsee eingebettet in die Endmoränenlandschaft wenige Kilometer oberhalb der Ortschaft Moosach. Das von Bäumen umsäumte Gewässer ist in diesen Morgenstunden ein geradezu märchenhaftes Idyll. Doch es gibt an Tage, an denen plötzlich ein markerschütternder Knall die Szenerie zerreißt – und ausnahmsweise vom Ufer her eine Welle auf den See zurollt.

Auf den Schuss der Startpistole hin stürzten sich 77 Teilnehmer gleichzeitig in das diesmal saukalte Wasser. Bereits zehn Minuten später erklomm der Erste das Ufer und eilte bergauf seinem Rennrad entgegen. Den anstrengenden 30 Kilometer auf neuer Radstrecke folgten noch sechs Kilometer durch den Wald bis ins Ziel.

Schnellster Mann war – wie im Vorjahr – Anton Koller, der nach 1:19,41 Stunden ins Ziel lief. Bei den Damen siegte mit Katharina Kirmaier vom Team Baier Landshut eine der Favoritinnen mit 1:31,03 Stunden.

Für mich war es mit Unterbrechungen bereits die vierte Teilnahme am Steinsee Triathlon. Nach den permanenten Attacken der Mücken auf den Weg zum Start war ich froh, im Wasser diesen Angriffen entgehen zu können. Dank eines Neoprenanzuges war die Kälte des Wassers erträglich. Nach 15 Minuten stieg ich aus dem See, schälte mich am Ufer aus dem Anzug, lief den Hang hinauf um am Rad die Startnummer umzuschnallen, Brille und Helm aufzunehmen und mit Socken in die Radschuhe zu schlüpfen.

Die neue Radstrecke führte vom Steinsee über Schlacht nach Lindach und Münster, zurück nach Schlacht, den Steinseeberg hinunter nach Moosach, Richtung Falkenberg nach Baumhau und Gutterstätt zurück nach Moosach. Der letzte Teil ging dann vorbei an der Plenagl Fischzucht über Buch nach Zorneding. Um 9.45 Uhr ging ich dann auf der Laufstrecke, um 10.15 Uhr war ich im Ziel. Meine offizielle Zeit betrug 1:44,07 Stunden, was letztendlich den 42. Platz ergab.

 

Mein persönlicher Triathlon-Saisonhöhepunkt aber ist der Garmin Alpen Triathlon am 18.09.2010 am Schliersee mit Schlußanstieg zum Spitzingsattel und Laufstrecke um den Spitzingsee